Das obere Tavaro

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Das obere Tavaro ist ein Gebiet im Süden Korsikas, benannt nach dem Fluss Tavaro und seinen Zuflüssen, die durch diese Berge fließen. Zu erreichen ist das Gebiet heute von Col de Verde aus, über eine ausgebaute Straße. Der Weg führt durch dichte Wälder, immer am Fluss entlang, bis direkt ins obere Tavaro. Hier gibt es gut ein Duzend Dörfer, die nicht nur durch Straßen, sondern auch durch Wanderwege miteinander verbunden sind.  

Zicavo ist der wichtigste Ort des oberen Tavaro. Das Dorf selbst ist nicht besonders schön, es bietet Wanderern jedoch die Möglichkeit, ihren Proviant für den Weg aufzufrischen. Und für Wanderer gibt es in Zicavo guten Anschluss. Nicht nur zu den Pfaden, die durch die Tavaro führen, sondern auch zum GR-20 und von dort ins Bavella-Massiv. Südlich von Zicavo führt die D69 in die Alta-Rocca. Interessant ist das Gebiet um Zicavo auch im Winter – dann sind die Wege und Wälder ideal für Langläufer.

Sieben Kilometer von Zicavo liegt Bains-de-Guitera, das in der Vergangenheit durch seine Thermen bekannt geworden ist. 48 Grad Celsius hat das Schwefelwasser, das hier aus dem Boden kommt. Die Quellen haben Bains-de-Guitera noch bis weit ins 20. Jahrhundert hinein zu einem beliebten Kurort gemacht – heute sind sie geschlossen, durch Gitter verriegelt, das Wasser verschmutzt. Die Kurhotels sind verfallen. Es gibt jedoch Hoffnung, immer wieder wird die Wiederbelebung des Kurorts diskutiert. Im Ort spricht man sogar von einem Wellness-Center. Bleibt nur abzuwarten, ob die Hoffnungen sich bestätigen.

Die obere Tavaro, mit ihren Bergen und Wäldern, ist heute vor allem für Wanderer interessant. Die Orte sind klein, ehemalige touristische Hochburgen aufgegeben, das ändert jedoch nichts an der Schönheit der Landschaft. Im Gegenteil. Dadurch, dass das Tavaro-Gebiet touristisch kaum erschlossen ist, kann man hier in aller Ruhe, fernab des Massenauflaufs, wandern.